Frische Kartoffeln sind die beste Wahl.

Kartoffelbrei und Pommes macht man ruckzuck selber!

Schön, dass das ZDF Kartoffelbrei aus der Tüte testet und Tiefkühl-Pommes mit selbst gemachten Pommes vom Fernseh-Sternekoch vergleicht. Klar, dass dabei nichts Gutes für die Fertigprodukte herauskommt. Dazu hätte man aber keinen Sternekoch bemühen müssen, finde ich. Dass Kartoffel-Pürree von Maggi und Co. wenig mit dem zu tun hat, was man so leicht selber aus nur vier Zutaten (mehlig kochende Kartoffeln, ein Stich Butter, etwas Milch, Salz) und zwei Küchengeräten (Topf, Kartoffelstampfer) herstellen kann, ist doch logisch, oder? Es sei denn, man kennt dieses Rezept, für das man eigentlich kein Rezept braucht, nicht, weil man auch noch nie in den Genuss (!) von echtem Kartoffelbrei gekommen ist.

Ähnlich sieht es mit den Pommes aus. Hin und wieder auf der Kirmes, am Büdchen oder meinetwegen im Freibad – warum nicht. Aber wer nennt mir einen triftigen Grund, Pommes welcher Marke auch immer zu Hause in die Fritteuse oder den Backofen zu schmeißen? Wo man doch genauso gut und fast genauso schnell frische Kartoffeln in pommesähnliche Backofen-Kartoffeln oder „Country-Fries“ verwandeln kann. Ist die Schale einigermaßen in Ordnung, braucht man sie nämlich noch nicht einmal schälen. In Spalten schneiden, mit Olivenöl und Kräutern (z. B. Rosmarin) mischen, auf’s Backblech und bei 200 °C Umluft 20 Minuten backen. Fertig. Fast so lange brauchen TK-Fritten auch.

So viel auf die Schnelle dazu. Draußen regnet’s. Ich habe weder Zeit noch Lust, für’s Mittagessen einzukaufen, aber zum Glück sind noch Kartoffeln da! Daraus mache ich gleich schnell ein paar Gnocchi für „Gnocchi mit Salbeibutter“.