„Mein“ Kräuterheft für den aid ist gedruckt

Quelle: aid infodienst e. V.
Quelle: aid infodienst e. V.

Pünktlich zum „Vollfrühling“ ist es gedruckt und für nur 4 Euro zu haben: Mein viertes Warenkundeheft für den aid-infodienst, diesmal zu Küchenkräutern und Gewürzen. Sehr lange habe ich daran auf der Basis der alten Auflage gearbeitet, will sagen, sehr viel gelesen und recherchiert, in der Welt der (Fach)bücher und natürlich auch im großen Internet. Beide quellen über mit Informationen über Geschichtliches und Botanisches, über Anbau, Einkauf und Verwendung in der Küche und, und, und…

Lobpreisungen über wundersame Wirkungen findet man genauso wie Warnungen. Oft war es etwas mühsam, herauszufinden, welche Aussagen fachlich richtig sind und welche immer noch falsch bleiben, auch wenn sie 100fach voneinander abgeschrieben wurden. Allein, um so einfache Fragen zu klären wie „darf blühender Waldmeister geerntet werden?“, habe ich zum Beispiel mit mehreren Experten telefoniert. Ich denke aber, genau so gehört es sich, wenn man eine seriöse Warenkunde schreiben möchte.

Foto: Freitag-Ziegler In diesem Jahr wächst die Petersilie in der Bütt.
Foto: Freitag-Ziegler
In diesem Jahr wächst die Petersilie in der Bütt.

Da ich mit der Arbeit im Frühling begonnen hatte, erhielt das Ganze einen praktischen Nebenaspekt für mich (und meine Familie) – in kulinarischer Hinsicht und als Ideenschmiede für meinen Blog-Salat: Auf einmal kamen noch mehr Kräuter auf den Tisch als sonst und wurden neue Rezepte oder Ideen zum Haltbarmachen ausprobiert. Mein eigener kleiner Kräutergarten bekam Zuwachs, zum Beispiel durch Kräuter in der Zinkbadewanne, und auf dem Spaziergang durchs Bonner Melbtal hielten wir mit einem Bestimmungsbuch in der Hand nach Wildkräutern Ausschau.

Ganz herzlichen Dank an Gabriele Kaufmann vom aid, die als Redakteurin und Co-Autorin das Projekt gehandelt hat; und auch an Leo Frühschütz für einige wichtige Ergänzungen.