Tomaten aus Nachbars Garten

Foto: Freitag-Ziegler
Foto: Freitag-Ziegler Dicke Tomaten von nebenan. Kleine Tomaten aus meinem Anbau.

Wie gut, dass unsere Nachbarn so tolle Gemüsegärten haben. Die kennen sich nicht nur theoretisch mit dem Anbau von Obst und Gemüse aus, sondern machen das schon seit Jahrzehnten und fahren – logisch – immer beneidenswerte Ernten ein. So beneidenswert, dass sie oft gar nicht alles auf einmal aufessen können. Vor allem, wenn die Pflaumen reifen und sie aber gerade im Urlaub sind. Da habe ich gestern auf die Schnelle von zwei Kilo Marmelade gekocht. Heute gibt es Pflaumenkompott zum Vanillepudding und am Wochenende Pflaumenkuchen mit Sahne.

Außerdem stand gestern Mittag mal wieder Eintopf auf dem Programm, weil das Wetter endlich schlecht genug dafür war – mit den frischen Buschbohnen aus Nachbars Garten, versteht sich. Und am Abend habe ich aus den leckeren Fleischtomaten von links nebenan einen schnellen Tomatensalat gezaubert. Die Kräuter dazu stammten allerdings aus meinem eigenen kleinen Anbau. Da bin ich nicht nur theoretisch unterwegs. So isst man also völlig stressfrei regional und saisonal und schafft nebenbei auch noch locker 5 am Tag. Dort geht’s übrigens gerade (Stand heute) auch um Pflaumen.

Liebe Nachbarn, an dieser Stelle: Vielen Dank, dass ihr eure Gärten so super in Schuss haltet und wir davon profitieren dürfen. Aber bald können wir uns ja wieder mit frischen Walnüssen von unserem Walnussbaum revanchieren. Der ist schließlich der Grund dafür, dass bei uns ansonsten nicht viel wächst.