Internationales Jahr Obst und Gemüse – auch auf meinem Blog

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Wintergemüse und Obst im Korb

Das neue Jahr ist „Internationales Jahr Obst und Gemüse 2021“. Für mich ist das eine willkommene Motivation, wieder mehr zu bloggen. Denn zu Obst und vor allem Gemüse fallen wir viele wichtige Infos und tolle Rezepte ein. Die werde ich in den nächsten 12 Monaten hier unterbringen, wann immer ich Zeit und Lust dazu habe.

Ihr dürft euch also auf neue Lieblingsrezepte freuen und auf Wissenswertes und Geschichten drumherum: Warum gehören Kartoffeln nicht zum Gemüse? Was fällt mir Neues in Sachen #kohlistcool ein? Und wie ist es dazu gekommen, dass es bei mir zuhause kaum noch Fleisch und Wurst, dafür aber Berge von Gemüse gibt?

„Obst und Gemüse“ oder „Gemüse und Obst“?

Initiator für das weltweite Themenjahr ist die Food and Agriculture Organization (FAO). Sie hat auch ein schönes Video veröffentlicht, das ich hier gerne teile:

Von der FAO stammt auch der Name für das Themenjahr, auf Englisch also „International Year of Fruits and Vegetables 2021“. Ich hätte ja Obst und Gemüse lieber umgedreht, muss aber zugeben, dann klänge es etwas sperrig und ungewohnt. Ihr findet das egal oder kleinkariert?

Na ja, ich möchte nur betonen, dass Gemüse aus ernährungsphysiologischer Sicht die Hauptrolle spielen sollte und nicht umgekehrt. So steht es auch in den DGE-Empfehlungen:

Empfehlenswert sind täglich mindestens 400 g Gemüse (ca. 3 Portionen) und 250 g Obst (ca. 2 Portionen).

Aber vermutlich ist es unterm Strich dann doch gehupft wie gedupft und ich verschwende hier wertvolle Zeit auf Fragestellungen, nach denen sonst kein Hahn kräht.

In meiner Küche und hier auf dem Blog steht Gemüse jedenfalls an erster Stelle: Weil frisches Gemüse für mich der Inbegriff von gesundem und buntem Essen ist. Weil der Spaß schon beim Einkaufen anfängt und ich mich beim Putzen und Schnippeln super entspannen kann. Und weil es vermutlich mehr Gemüse- als Obstmuffel gibt, die ich gerne mit meiner Begeisterung anstecken möchte 😉

Internationales Jahr Obst und Gemüse in Deutschland

Für mich hat das Internationale Jahr Obst und Gemüse übrigens schon im letzten Jahr angefangen. Denn als Online-Redakteurin durfte ich für das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) eine neue Startseite mit gleichem Namen anlegen. Diese Seite werde ich nun im Laufe des Jahres monatlich mit neuen Inhalten und Links bestücken. Dabei geht es in erster Linie um Warenkunde und den Gesundheitswert von Obst und Gemüse. Aber es wird auch viele Rezepte geben, denn Liebe geht durch den Magen, auch beim Grünzeug.

Wer sich für die Erzeugung von Obst und Gemüse interessiert oder selber welches anbaut, findet ein passendes Themenspecial beim Bundesinformationszentrum für Landwirtschaft. Und wer ganz konkrete Tipps gegen Lebensmittelverschwendung sucht, erhält viele Anregungen von „haltbar machen“ bis „Reste verwerten“ auf der Website von Zu gut für die Tonne. Eine Bündelung aller Aktivitäten in Deutschland und jede Menge Hintergrundinfos gibt es schließlich beim Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Hashtag #ObstGemüseJahr zum Mitmachen

Ich hoffe, dass dieses schöne Themenjahr auch über die Sozialen Medien Gemüse und Obst ganz oben auf die Einkaufszettel und Speisepläne bringt.  Wer mit dazu beitragen möchte, nutzt den deutschen Hashtag #ObstGemüseJahr und/oder die internationalen Hashtags #FruitsVegYear und #IYFV2021.

Und falls ihr nicht wisst, was ihr morgen kochen sollt, gibt euch mein Foto „Obst- und Gemüsekorb auf nasser Terrasse im Januar“ bereits ein paar erste Ideen: Meine letzten Kürbisse werde ich vermutlich zu Kürbis-Flammkuchen oder Kürbis-Gnocchi verwandeln. Rotkohl entdecken wir gerade als Rotkohl-Salat. Rote Bete mögen wir am liebsten gerieben als Rohkost gemischt mit Karotten. Und aus Petersilienwurzeln koche ich gerne eine cremige Suppe nach einem ganz einfachen Rezept.

In diesem Sinne wünsche ich allen guten Appetit und ein gesundes 2021 mit viel leckerem Obst und Gemüse 🙂

 

Petersilienwurzel-Suppe
 
Autorin:
Zutaten
  • 500 g Petersilienwurzeln (= Wurzelpetersilie)
  • 100 g Kartoffeln (am besten mehlig kochende)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 bis 200 ml Sahne (nach Geschmack)
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • Jodsalz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
Zubereitung
  1. Die Zwiebel schälen und würfeln. Im Rapsöl kurz glasig dünsten.
  2. Petersilienwurzel und Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
  3. Das Gemüse zu den Zwiebeln geben, mit Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen bis Kartoffeln und Petersilienwurzel weich sind.
  4. Petersilie waschen und trocken schütteln. Blätter abzupfen und zur Suppe geben. Die Sahne dazugeben.
  5. Alles mit einem Pürierstab pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

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